THEMA: Börse

Chester Copperpot
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Chester Copperpot » Dienstag 1. Februar 2011, 09:15

Also ich kann Leistenbruchs Ärger verstehen. Ich kann mich auch tierisch über Spieler aufregen, die meinen für 0% Arbeit 110% Lohn verdienen zu müssen. Und ich finde es auch schade, dass durch die Masse dieser Angebote die Börse so verstopft ist, und da so viel ungenutzte Punktebringer schlummern. Die angeblich "einzige" Konsequenz, die Anbieter für die hohen Preise zu bestrafen, indem sie jeden Tag zur Kasse gebeten werden, teile ich allerdings nicht.
Ich fände jedoch die Idee ganz spaßig, auf die Börsenpreise das Prinzip der Abwärtsversteigerung anzuwenden. D.h. der Kaufpreis (und somit auch der Umsatz für den Einsteller) fällt alle paar Stunden z.B. um einen Prozentpunkt. Mit der Zeit würden so die vermeintlichen Wucherpatienten plötzlich interessant werden, sofern sie noch nicht von Punktejägern weggekauft wurden. Und es macht schon einen gewissen Spielreiz aus, um einen Patienten zu tänzeln und sich zu überlegen: schlag ich zu? Warte ich noch ein paar Stunden? Vielleicht bekomme ich ihn noch günstiger? Vielleicht schnappt ihn mir aber dann jemand weg? Naja, ist nur meine bescheidene Meinung, und ich werde auch nicht garstig wenn sie niemandem gefällt. :)

Morangias
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Morangias » Dienstag 1. Februar 2011, 09:40

Chester Copperpot hat geschrieben:Also ich kann Leistenbruchs Ärger verstehen. Ich kann mich auch tierisch über Spieler aufregen, die meinen für 0% Arbeit 110% Lohn verdienen zu müssen. Und ich finde es auch schade, dass durch die Masse dieser Angebote die Börse so verstopft ist, und da so viel ungenutzte Punktebringer schlummern. Die angeblich "einzige" Konsequenz, die Anbieter für die hohen Preise zu bestrafen, indem sie jeden Tag zur Kasse gebeten werden, teile ich allerdings nicht.
Ich fände jedoch die Idee ganz spaßig, auf die Börsenpreise das Prinzip der Abwärtsversteigerung anzuwenden. D.h. der Kaufpreis (und somit auch der Umsatz für den Einsteller) fällt alle paar Stunden z.B. um einen Prozentpunkt. Mit der Zeit würden so die vermeintlichen Wucherpatienten plötzlich interessant werden, sofern sie noch nicht von Punktejägern weggekauft wurden. Und es macht schon einen gewissen Spielreiz aus, um einen Patienten zu tänzeln und sich zu überlegen: schlag ich zu? Warte ich noch ein paar Stunden? Vielleicht bekomme ich ihn noch günstiger? Vielleicht schnappt ihn mir aber dann jemand weg? Naja, ist nur meine bescheidene Meinung, und ich werde auch nicht garstig wenn sie niemandem gefällt. :)
Also, mir würde diese Variante gefallen. Ebay rückwärts :mrgreen:
Ich lass mal, wenn das ok ist, meine eigene Vorstellung dazu fließen, und erweitere um: Ein Börsenpatient könnte einen Tag lang unverändert an der Börse stehen, und nach Ablauf dieser 24 Stunden könnte dann diese Stundenweise Preissenkung beginnen.
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Schnullerbacke
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Schnullerbacke » Dienstag 1. Februar 2011, 10:15

grundsätzlich finde ich die Idee mit der Wertminderung im Laufe der Zeit an der Börse nicht schlecht.

Aber ich muß auch gestehen, es würde mir leid tun nicht ständig eine gut gefüllte Börse vorzufinden um in Ruhe stöbern zu können.
Wie nervend das ist sieht man ja gerade wieder bei den Sonnenbänklern.

Ehrlich gesagt, ich möchte gar nichts an der Börse geändert haben und finde es gut wie es ist.
Immer ein reichliches Angebot für alle Krankheiten und wenn man sich mal etwas länger etwas an der Börse aufhält und ein schneller Klicker ist bekommt man auch immer paar Schnäppchen ab.

Ich geb aber zu, ein Punktespieler zu sein und freu mich über reichlich Angebote an der Börse, Preis ist mir dabei mehr oder weniger egal.

Dr.Valentina
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Dr.Valentina » Dienstag 1. Februar 2011, 10:51

Chester Copperpot hat geschrieben:Also ich kann Leistenbruchs Ärger verstehen. Ich kann mich auch tierisch über Spieler aufregen, die meinen für 0% Arbeit 110% Lohn verdienen zu müssen.
Also richtig aufregen kann mich sowas nicht, hab im RL genug zum Aufregen. *g* Ich spiele zur Entspannung und wenn ein Spiel mir das nicht mehr geben kann such ich mir eben ein anderes, was meine Anforderungen für meine Freizeit erfüllt. Aber die Börse ist schon recht unbefriedigend, dass is wohl wahr, ich besuche sie täglich und verweile auch einige Zeit dort, da ich mit meinen Pats vorne und hinten nich auskomme. Ja ich weiß - jetzt kommen mir wieder einige mit meiner falschen Spielstrategie. Ich hab ganz sicher zu Beginn viele Fehler gemacht - bin hier letzten Juli einfach so rein gedödelt und hab rumgeklickt, da mir Grafik und Aufmachung des Games gefiel. Hab weder Forum noch Hilfe gelesen, erst nach 3 Wochen gemerkt dass die ja noch Minibehandlungen brauchen und mich vorher bloss gewundert dass meine nie den Max-Preis zahlen *g* und sicher Pats zu teuer gekauft, weil meine eignen ruckizucki weg waren. Ich hab zwar immer aufgepasst dass ich noch Gewinn mache, aber nie darüber nachgedacht, dass ich im Vergleich zu den Punkten dann doch zuwenig Geld bekomm. Rumgedödelt eben. :lol: Ich hätte halt nie gedacht dass mich das Game länger fesseln könnte ( hat bisher nur eins geschafft, welches ich seit 6 Jahren spiele, aber das beginnt eben nach 6 Monaten immer wieder neu, sodass Fehler iwann nimmer vorkommen) und nu isses hier eben passiert und ich versuch so gut wie möglich zurechtzukommen. Ich hab auch viel zu spät mit dem Aufwerten der Räume angefangen und hab mir auch erst vor 2 Wochen den Aufenthaltsraum geleistet. (Premium allerdings ab September ungefähr, da es mich nervte nicht nach Bruchberg zu kommen wann ich will) Richtig reingebissen habbich mich erst ab dem OP, wo ich dann merkte, dass ich mir den Raum nich kaufen kann, beim Upgrade und dann bis zur Tomo hinterhinkte, und hier dann gelesen hab dass man erst leveln soll, wenn man das Geld für 2 oder gar 3 davon hat. Patienten verkauft habbich höchsten paar Kiesel, da ich sie iwann nimmer lagern konnte ohne AR. Aber nur Pats verscheuern, um nicht zu leveln käm für mich nicht in Frage, da ich mich dann zu Tode langweilen würde. Soviel zu meiner Historie, die bestimmt kein Einzelfall ist nur schreibt von denen hier keiner oder hat längst aufgegeben (wenn ich mir so die vielen Karteileichen hier anschaue - von den round about 40k die auf Station 3 spielen sind bestenfalls noch 8k aktiv mit viel gutem WIllen 10 *g*) Diejenigen die meinen mit der Börse is alles in Ordnung sind ja zu 80% diejenigen, die die Beta schon mitgemacht haben und bereits dort ihre Strategie gefunden und beim Aufbau dann keine Fehler mehr gemacht haben. (größenteils Station 1 Spieler - das Forum gibt ja nur Auskunft über die Situaton aktiver Schreiber - der Rest fällt unter den Tisch) Da fehlts dann eben nich am Geld und die freuen sich über jeden Pat an der Börse der Points bringt - egal was der kostet.
Chester Copperpot hat geschrieben: Und ich finde es auch schade, dass durch die Masse dieser Angebote die Börse so verstopft ist, und da so viel ungenutzte Punktebringer schlummern.
Die Verstopfung an sich find ich wurscht, da die Börse ja endlos ist und es für den Käufer eh nur was bringt, wenn man vorne auf der ersten Seite schaut und immer aktualisiert. Und gerade die Punktebringer werden ja gekauft - auch noch auf den weiteren Seiten.
Chester Copperpot hat geschrieben: Die angeblich "einzige" Konsequenz, die Anbieter für die hohen Preise zu bestrafen, indem sie jeden Tag zur Kasse gebeten werden, teile ich allerdings nicht.
Ich muss Dr.Leistenbruch in vielen Punkten recht geben - nicht in allen - aber seine Ausführungen zur Preispolitik sind zu 100% zutreffend. Nur das sie täglich bezahlen müssen halte ich aus den Gründen die Morangias angeführt hat auch nicht für richtig. Da kann einen 1 vergessener Pat ruinieren *g*
Chester Copperpot hat geschrieben: Ich fände jedoch die Idee ganz spaßig, auf die Börsenpreise das Prinzip der Abwärtsversteigerung anzuwenden. D.h. der Kaufpreis (und somit auch der Umsatz für den Einsteller) fällt alle paar Stunden z.B. um einen Prozentpunkt. Mit der Zeit würden so die vermeintlichen Wucherpatienten plötzlich interessant werden, sofern sie noch nicht von Punktejägern weggekauft wurden. Und es macht schon einen gewissen Spielreiz aus, um einen Patienten zu tänzeln und sich zu überlegen: schlag ich zu? Warte ich noch ein paar Stunden? Vielleicht bekomme ich ihn noch günstiger? Vielleicht schnappt ihn mir aber dann jemand weg? :)
Diese Idee halte ich für wirklich, wirklich super. Chester sollte sie bei den Featurewünschen mal vorschlagen.
Pro:
1) Der Verkäufer hat keinen größeren Verlust als eventuell ein bissi Geld für den EINEN Pat und iwann WIRD er todsicher gekauft.
2) Die reinen Punktekäufer würden ihn trotzdem immer noch kaufen, da Geld ja keine Rolex spielt - für die würd sich also nix ändern
3) Die Wucherer würden vielleicht bissi ihre Preise überdenken, ob der Preis jetzt einfach nur gedankenlos dahingestellt ist oder eine reele Chance hat gekauft zu werden Bei Leuten mit AR ists ja eher ein Schaunmermal-obs-dafür-geht - ansonsten vergammelt der eben da, die Börsengebühr juckt ja nicht bei einem ohnehin "geschenkten" Pat.
4) Es kommt Bewegung in die Börse, da man eben unterm Strich doch mehr Geld verdient wenn der Preis angemessen ist.
5) Für Schnäppchenjäger mit "schnellem" Finger bleibt nach wie vor interessant ;)
Contra:
Fällt MIR eigentlich kein Punkt ein - außer dass es vielleicht einiges an Prog-Aufwand erfordert - aber den Station1-Beta-Spielern, die der Meinung sind die Börse ist gut so wie sie ist, wird sicher ne Menge dazu einfallen. :mrgreen:

Aber nun gut - genug gelabert, ausführliche Posts werden hier ja nicht gern gelesen. Es sei denn sie sind durch 3 bis 4 fache Editer-Boxen künstlich aufgebläht (Aber das isn andres Thema für nen andren Thread - kommt noch ;))

Nachtrag:
Schnullerbacke hat geschrieben:grundsätzlich finde ich die Idee mit der Wertminderung im Laufe der Zeit an der Börse nicht schlecht.

Aber ich muß auch gestehen, es würde mir leid tun nicht ständig eine gut gefüllte Börse vorzufinden um in Ruhe stöbern zu können.
Wie nervend das ist sieht man ja gerade wieder bei den Sonnenbänklern.

Ehrlich gesagt, ich möchte gar nichts an der Börse geändert haben und finde es gut wie es ist.
Immer ein reichliches Angebot für alle Krankheiten und wenn man sich mal etwas länger etwas an der Börse aufhält und ein schneller Klicker ist bekommt man auch immer paar Schnäppchen ab.

Ich geb aber zu, ein Punktespieler zu sein und freu mich über reichlich Angebote an der Börse, Preis ist mir dabei mehr oder weniger egal.
Genau diese Spieler meine ich - nicht böse sein Schnullerbacke - ist nicht gegen dich persönlich - wirklich nicht.
Es ist eine vollkommen legitime Variante Punktespieler zu sein, nur sind das eben hier auch die aktiven Schreiber (aber von der Spielergesamtzahl in der Minderheit, wenn man sich den HS mal anschaut) - weil die oft seit Beta dabei sind und alles richtig gemacht haben. Und stöbern in der Börse können auch nur die - und können es weiterhin, weil sie ja immer noch bei hochpreisigen Geboten zuschlagen könn. Geldspieler hingegen brauchen und können auch nicht stöbern, weil sich außer der 1. Seite nix mehr zu kaufen lohnt.
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Blue
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Blue » Dienstag 1. Februar 2011, 11:03

Hallo ich spiele nun auch schon seid der Beta und obwohl ich ohne große Planung spiele komme ich gut durch.
Ich könnte es mir auch leisten Patienten nur wegen der Punkte teuer zu kaufen aber wenn ich ehrlich bin, da bin ich zu geizig zu.
Ich finde die Börse so wie sie ist OK weil sie eigentlich doch alle Bedürfnisse befriedigt(meistens). :D

Chiva

Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Chiva » Dienstag 1. Februar 2011, 11:10

Dr. Leistenbruch hat geschrieben:
Ätzend, oder?


-----------------------------
Naja, OP ist ein schlechtes Beispiel um fuer die ganze Boersensituation zu sprechen.

Bild

Aufnahme jetzt, willkuerlich, alle Patienten ohne Beschraenkung der Krankheit, Level 17.

Meine % Werte in dem Screen sind jedoch die % der Ersparnis gegenueber dem Max Preis.

Klar gibt es Ausreisser, jedoch finde ich TAEGLICH Patienten die dieses Preislevel haben (Max Preis minus mindestens 50%, JEDE Krankheit die ich behandeln kann).

Ueber eine Erweiterung, auf eine taegliche Gebuehr, kann man diskutieren, jedoch waere dies wieder ein Aufwand, der zu keinem (aus meiner Sicht) andrem Ziel fuehrt wie jetzt, ausser das schlimmstenfalls die Patienten gekickt werden oder alles
nurmehr um Schnaeppchen weggeht.
Blue hat geschrieben:Ich könnte es mir auch leisten Patienten nur wegen der Punkte teuer zu kaufen aber wenn ich ehrlich bin, da bin ich zu geizig zu.
Dem kann ich mich auch zu 100% nur anschliessen, auch ich bin viel zu geizig und bunker halt die Patienten wenn sie gerade guenstig sind. Einbunkern wenn guenstig damit man die Flautezeit der eigenen Patienten oder ueberhoehten Preise an der Boerse schadlos uebersteht ;)

Nachtrag zur Wertminderung:
Wie soll das funktionieren? Der Patient wird jeden Tag/alle Stunden um 0,X % abgewertet und findet sich dann wieder in der aktuellen Liste der Auktionen? Da waeren dann im Sekundentakt neue Angebote oben, die keine neuen sind sondern halt nur updates - das wird doch auch wieder unuebersichtlich.

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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Dr. Leistenbruch » Dienstag 1. Februar 2011, 13:08

Ich bin ja schon mal dankbar, dass sich überhaupt jemand auf einer sachlich argumantativen Ebene meiner Idee annimmt. Diese ganzen "Dagegen" und "Ich find´ dich doof"-Beiträge haben ja nun zu wirklich nichts geführt.

Die Idee mit dem zeitabhängigen Preisverfall (EBAY-Prinzip) hat aber leider ein paar gewaltige Haken:
  • 1. Jeder Anbieter würde seinen Patienten grundsätzlich mit dem Maximalpreis + 10% einstellen. D.h. das EBAY-Prinzip hätte auf die aktive Preisgestaltung des Anbieters keinen Einfluss.
  • 2. Da die Listen chronologisch geführt werden, finden sich die billigsten Angebote grundsätzlich am Ende der Liste, nachdem sie zuvor Tage/ Wochen vor sich hingedümpelt haben.
  • 3. Der Anbieter hat überhaupt keinen Einfluss auf den Verkaufspreis. Die Käufer könnten das Spiel sogar soweit treiben, dass die Angebote im Laufe der Zeit quasi gegen Null tendieren. Das wäre also das gleiche wie heute, nur wären es dann die Anbieter, deren Gewinne sich im Minimalbereich bewegen würden. Es würde also nur eine Umkehrung der Verhältnisse stattfinden.
  • 4. Weil die Patienten erst im Laufe der Zeit an Wert verlieren, würde die Börse aus allen Nähten platzen - und trotzdem würde nur am Ende der Listen nach Angeboten gesucht werden. Der Rest der Liste ist für Käufer vollkommen uninteressant.
  • 5. Es würde keine Schnäppchen mehr geben :o
Also, bescheiden wie ich bin :D , bleibe ich bei meinem Vorschlag:

Über die zeitabhängigen Kosten und den damit verbundenen Kostendruck würde vor dem Einstellen des Angebots Einfluss auf die Preisgestaltung durch den Anbieter genommen. Der Anbieter selbst legt fest, wie weit er sich im Preis der Nachfrage anpasst (der Wertverlust ist kalkulierbar). Angebote wären nicht nach Preis sortiert. Schnäppchen gäbe es weiterhin - lediglich das mittlere Preisniveau der Angebote würde sinken. Beide Seiten hätten etwas davon. Denn auch wenn der Verkäufer am einzelnen Patienten weniger verdient, kann er dank der größeren Nachfrage mehr Patienten als vorher und auch zeitnaher absetzen.

Booaahhhh ... was war das wieder für ein aufdringlicher Beitrag
:lol:

Der Seitenhieb musste sein ...
Tschüssi, Euer Dr. Leistenbruch (der Näxte bitte)

Dr.Valentina
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Dr.Valentina » Dienstag 1. Februar 2011, 13:52

Dr. Leistenbruch hat geschrieben: Die Idee mit dem zeitabhängigen Preisverfall (EBAY-Prinzip) hat aber leider ein paar gewaltige Haken:
  • 1. Jeder Anbieter würde seinen Patienten grundsätzlich mit dem Maximalpreis + 10% einstellen. D.h. das EBAY-Prinzip hätte auf die aktive Preisgestaltung des Anbieters keinen Einfluss.
Glaubich nich, da es reichlich Spieler ohne PA und damit ohne AR gibt, (die sind nur nicht so aktive Forenschreiber - wenn man sich mal die Mühe macht Nickpages duchzuklickern fällt einem dass sofort ins Auge) die einfach nicht die Zeit haben drauf zu warten, dass jemand den Pat irgendwann nimmt. Die brauchen Platz für neue Pats die sie behandeln können oder wollen und verkaufen dann meist auch zu einem vernünftigen Preis. Dann sind dann die jetzigen Schnäppchen und die werden bleiben.
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]2. Da die Listen chronologisch geführt werden, finden sich die billigsten Angebote grundsätzlich am Ende der Liste, nachdem sie zuvor Tage/ Wochen vor sich hingedümpelt haben.
Ich glaube nicht, dass es sehr viel bis ans Ende der Liste schaffen werden, denn ein "guter" Preis ist für jeden was anderes. Ich glaube es würde sich nicht soooviel ändern an der Börse, nur dass man mit dem Ebay-Prinzip (<- warum überhaupt Ebay - da sinkt der Preis doch nich *grübel-kopfkratz* aber egal) eine neues Feature reinbringt, dass einige (vielleicht nur wenige) ins Grübeln bringt über ihre Preisgestaltung nachzudenken, aber trotzdem nicht so einschneidet.
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]3. Der Anbieter hat überhaupt keinen Einfluss auf den Verkaufspreis. Die Käufer könnten das Spiel sogar soweit treiben, dass die Angebote im Laufe der Zeit quasi gegen Null tendieren. Das wäre also das gleiche wie heute, nur wären es dann die Anbieter, deren Gewinne sich im Minimalbereich bewegen würden. Es würde also nur eine Umkehrung der Verhältnisse stattfinden.
Glaubich aus fast den gleichen Gründen wie bei 2. nicht. Um Dumping zu betreiben, müßten sich alle Käufer "absprechen" und da es hier logischerweise nach dem "Jeder is sich selbst der nächste-Prinzip" geht, würden nur wenige das Risiko eingehen sich den Pat durch Warten durch die Lappen gehn zu lassen, wenn der Preis für sie jetzt bereits ok ist. Und für manche is ja auch Max+10% ein guter Preis.
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]4. Weil die Patienten erst im Laufe der Zeit an Wert verlieren, würde die Börse aus allen Nähten platzen - und trotzdem würde nur am Ende der Listen nach Angeboten gesucht werden. Der Rest der Liste ist für Käufer vollkommen uninteressant.
siehe Punkt 3
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]5. Es würde keine Schnäppchen mehr geben :o [/list]
Siehe Punkt 1.

Dr. Leistenbruch hat geschrieben: Über die zeitabhängigen Kosten und den damit verbundenen Kostendruck würde vor dem Einstellen des Angebots Einfluss auf die Preisgestaltung durch den Anbieter genommen. Der Anbieter selbst legt fest, wie weit er sich im Preis der Nachfrage anpasst (der Wertverlust ist kalkulierbar). Angebote wären nicht nach Preis sortiert. Schnäppchen gäbe es weiterhin - lediglich das mittlere Preisniveau der Angebote würde sinken. Beide Seiten hätten etwas davon. Denn auch wenn der Verkäufer am einzelnen Patienten weniger verdient, kann er dank der größeren Nachfrage mehr Patienten als vorher und auch zeitnaher absetzen.
Alle obigen Argumente passen für das Ebay-Prinzip, wenn wir es hier denn weiterhin mal so nennen wollen ;), noch viel besser. Kostendruck habe ich hierbei auch VOR dem Einstellen, aber es bezöge sich nur auf den einen Pat, um den es ja schließlich geht. Und nicht auf meinen ganzen Account den mir wirklich ein einziger vergessener Pat ruinieren könnte, wenn ich ihn Urlaub fahr oder aus Krankheitsgründen nicht spielen kann. Angebote sind jetzt auch nicht nach Preis sortiert sondern nach Einstellungszeit und daran würde sich auch nix ändern. Die Schnäppchen hättest auch weiterhin, denn wir dürfen die vielen Non-Pa Spieler einfach nicht außer Acht lassen. (Was wenn die ihre Pats zurückholen müssen, weil sie sonst runiniert würden und kein Platz im Wartetimmer haben.) An der Anzahl der zu verkaufenden Patienten würde sich für den einzelenen nix ändern, woher auch. Nur wenn ich sie besser los werde, verkaufe ich doch nicht mehr - woher sollen die denn kommen? Jeder hat doch nur seine persönliche ANzahl zur Verfügung und davon verkauft er soviel wie er will/muss und nicht einen mehr, weil er sie nun schneller (?) loswird. Und Für PA´s ists eh wurscht.
Dr. Leistenbruch hat geschrieben:
Booaahhhh ... was war das wieder für ein aufdringlicher Beitrag
:lol:
Ja stimmt, und ich glaube wenn du weniger aufdringlich schreiben würdest, würden sich auch weniger aufregen :mrgreen: Wenn man eine sachliche Diskussion fordert, was ich sehr begrüße, sollte man sich auch selbst dran halten. ;)

/edit Korrekturen
Station 3 ID: 1031625

Chester Copperpot
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Chester Copperpot » Dienstag 1. Februar 2011, 15:42

Dr. Leistenbruch hat geschrieben:
  • 1. Jeder Anbieter würde seinen Patienten grundsätzlich mit dem Maximalpreis + 10% einstellen. D.h. das EBAY-Prinzip hätte auf die aktive Preisgestaltung des Anbieters keinen Einfluss.

    Ich glaube nicht. Für viele Non-PA Spieler ist die Verweildauer auf der Börse ein entscheidener Faktor, da sie sich lange Wartezeiten im Warteraum nicht erlauben können. Wenn der Pat schnell Platz machen muss, wird er günstig eingestellt. Und selbst wenn es so wäre wie du sagst, sehe ich das Problem nicht. Wenn der Patient diesen Preis wert ist, weil er den Punktejägern viele Punkte bringt, dann wird der Patient auch entsprechend schnell weg gehen. Wenn der Patient (wie in den meisten Fällen) diesen Preis nicht wert wäre, würde der Patient unangetastet bleiben (wie jetzt auch), und nach und nach an der Börse nach hinten rutschen. Jetzt würde er aber nach und nach an Wert verlieren. Und irgenwann würde er auf einen Preis fallen, den jemand gewillt ist zu zahlen, und dann bekommt der Anbieter eben nur noch diesen Wert ausgezahlt.
  • 2. Da die Listen chronologisch geführt werden, finden sich die billigsten Angebote grundsätzlich am Ende der Liste, nachdem sie zuvor Tage/ Wochen vor sich hingedümpelt haben.
    Neue Sortierfunktion - Chronologisch Aufwärts - Problem Solved
  • 3. Der Anbieter hat überhaupt keinen Einfluss auf den Verkaufspreis. Die Käufer könnten das Spiel sogar soweit treiben, dass die Angebote im Laufe der Zeit quasi gegen Null tendieren. Das wäre also das gleiche wie heute, nur wären es dann die Anbieter, deren Gewinne sich im Minimalbereich bewegen würden. Es würde also nur eine Umkehrung der Verhältnisse stattfinden.

    Wird nicht passieren. Die Angst davor, dass das Schnäppchen einem vor der Nase weggeklaut wird ist bei vielen Käufern größer als der Geiz. Schon mal Abwertsversteigerungen im TV verfolgt (meist auf irgendwelchen Shopping Kanälen)? Zudem hat der Anbieter auch jetzt keinen Einfluss auf den tatsächlichen Verkaufspreis. Er kann den Pat zu einem bestimmten Preis anbieten, und bleibt in Zichtausend Fällen auf seinem Angebot sitzen (siehe Börse). Er kann ihn dann zurücknehmen, und hat erst mal gar nix erreicht, außer 10% gezahlt zu haben. Er kann ihn nochmal günstiger einstellen, und zahlt Marktgebühren doppelt und dreifach. Oder er stellt ihn nicht noch mal ein, weil ihm der Ertrag zu gering ist. Kann er nach der neuen Methode auch machen. Wenn sein Pat einen Preis erreicht, der ihm zu gering ist, zieht er ihn halt zurück.
  • 4. Weil die Patienten erst im Laufe der Zeit an Wert verlieren, würde die Börse aus allen Nähten platzen - und trotzdem würde nur am Ende der Listen nach Angeboten gesucht werden. Der Rest der Liste ist für Käufer vollkommen uninteressant.
    Komisch, ich hege eher die Ansicht, dass die Börse viel leerer wäre als jetzt, da sie nicht mehr mit Wucherpats verstopft wäre die keine Sau mehr interessieren. Wie es sich nachher in der Realität auswirken würde, können weder ich noch du mit Bestimmtheit sagen.
  • 5. Es würde keine Schnäppchen mehr geben :o
    Es würde eigentlich sogar viel mehr Schnäppchen geben als jetzt. Jeder Pat hat das Potenzial, zum Schnäppchen zu werden. Besonders wenn die Käufer sich so verhalten wie du glaubst, und sie die Preise ganz lange fallen lassen.
Ich finde deinen Argumentationsstil ehrlich gesagt etwas merkwürdig. Deine Vermutungen klingen nicht wie Vermutungen, sondern wie in Stein gemeißelte Fakten. Hast du eine Glaskugel?

3oo
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von 3oo » Dienstag 1. Februar 2011, 17:09

Ich hab irrgend wann paar Pats an der Börse zum min Preis gestellt.
Das dumme an der Sache war, dass ich sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt reinsetzte.
Nun ist nur noch einer übrig ... auf geschätzt Seite 20.000 ... wer wird sich bis Seite 20.000 durchklicken?
Seine Krankheiten sind egal denn heute hatte ich einen Pat mit den selben Krankheiten
und dieser gingen zum max. Preis in 3 sek weg ... also die Börsenseiten durchforsten lohnt sich schon.

Ein Filter der die Pats nach der Differenz max zum VP ordnet würde hier ausreichen,
um meinen Billigpat auf der ersten Seite erscheinen zu lassen ggf. mit zusätzlichen filtern
mit den ein Spieler Krankheiten ausschalten kann die er nicht behandeln will/kann.

Irrgend ein Preisverfall wird, solange mein Pat im Börsen-Nirvana hockt,
nichts daran änern, dass ihn niemand kauft ... ihn wird dennoch keiner zu Gesicht bekommen.
Zuerst sollte sich an dieser Stelle etwas ändern !
Da es aber diesen Vorschlag für solch einen Filter schon mehrmals gab
und es abgelehnt wurde wird sich an der Börse nichts ändern.
"Wenn man unbedingt ein Haar in der Suppe finden will, dann findet man auch eins,
in der Regel fällt es beim Suchen vom eigenem Kopf." Sir. Harlequin *g*

Morangias
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Morangias » Dienstag 1. Februar 2011, 18:57

Ich spar mir jetzt ausführliche Ausführungen. Nur eine Frage, an Dr. Leistenbruch:

Was möchtest Du hier eigentlich?
Warum provozierst Du in jedem Deiner Beiträge? Warum enthält jedes Deiner Postings einen Stachel?
Ich find das ... irgendwie unpassend. Einerseits argumentierst Du rational, auf fachlicher Ebene, und erbittest Dir, ernst genommen werden. Andererseits provozierst Du beständig, und bringst damit ganze Lesergruppen, die nicht Deiner Meinung sind, auf persönlicher Ebene gegen Dich auf - was Deinen rationalen, argumentativen Ansatz gerade wieder untergräbt. Worum also geht es Dir hier?

Wenn Du an einer ehrlichen und fruchtbaren Diskussion interessiert bist - dann akzeptiere doch bitte, wenn Spieler hier ihre Meinungen vertreten, die von Deiner Meinung, aus welchen Gründen auch immer, abweichen. Schließlich möchtest Du, dass auch Deine Meinung aufmerksam gelesen und akzeptiert wird. Wir sind hier in einem Spiel - einer spielerischen, lustvollen Freizeitgestaltung. Als Spieler braucht man da gar kein wirtschaftswissenschaftliches Fachwissen. Als Spieler ist es wichtig, dass einem das Spiel gefällt, und dass man sich darin wohlfühlt. Deshalb sind auch Argumente wie "fände ich nicht gut" oder "gefällt mir nicht" in einem Spiel doch völlig berechtigt.
ID 6343 - Station 1

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TheNotoriousTom
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von TheNotoriousTom » Dienstag 1. Februar 2011, 20:02

Mal ganz nebenbei finde ich auch den direkten Vergleich zu einer Marktwirtschaft etwas weit hergeholt. ;)
Man muss schon mal klar sagen, dass hier Spaß im Vordergrund steht und kein wirtschafliches Denken.
Hier geht es auch nicht um das nackte Überleben, wie in einer "Volkswirtschaft" (der Begriff ist in sich schon überflüssig, wenn man mal an Globalisierung denkt ;) )

Da bei KapiHospital auch so einige Elemente eines Marktes fehlen, ist der Vergleich sowieso hinfällig.
Über etwaige Hypothesen (und mehr sind sie nicht) brauchen wir nicht reden ...
Ansonsten holen wir mal alle die Glaskugel raus. :lol:
Ich sehe das, wie der Großteil der Leute hier auch:

1. Möglichkeit: Das wäre die Idealste... Ich finde ein Schnäppchen und schlag zu, weil der Preis ok ist oder auch weil einfach nur die Punkte ok sind, selbst wenn ich Verlust mache, aber da Punkte vielleicht wichtiger sind, ist das annehmbar.

2. Möglichkeit: Es gibt gar keine Leute, die den Mist nehmen und dann verstopft mein Wartezimmer als Anbieter ... Die würde ich ehrlich gesagt auch ohne einen täglichen Werteverfall runter nehmen. Ist der Preis zu hoch für die Leute, dann muss ich runter mit dem Preis... Wenn ich die Erfahrung mache, dass die Leute meinen 300 hT teuren Brecheritis Patienten nicht wollen, dann mache ich das doch sicher nicht noch einmal, oder?? Weiterhin bringt der auch nicht so viel Punkte, dass jemanden der Verlust genehm wäre. ;)

Noch ein letztes persönliches Anliegen:
Über eine freundliche Diskussion wäre hier jeder Dankbar! Die Hau-Drauf-Methode à la ich habe Recht und ihr Knechte seid jetzt mal ruhig, ist mehr als
- Verzeihung - erbärmlich.
Wenn man Meinungen Anderer auch akzeptieren würde, wäre dem Forenton auch Genüge getan. ;)
Andernfalls kann ich mich auch alleine im Halbkreis stellen und ein Foto von mir machen. ;)

Somit Grüße an Alle.
Nickpage: TheNotoriousTom Station 1

Allzeit pflichtbewusster und vertrauensvoller Chefarzt auf Station 1 ( ID: 9492; Opera 11.5 )

Dr. Leistenbruch
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Dr. Leistenbruch » Dienstag 1. Februar 2011, 22:37

Dr.Valentina hat geschrieben:
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: Die Idee mit dem zeitabhängigen Preisverfall (EBAY-Prinzip) hat aber leider ein paar gewaltige Haken:
  • 1. Jeder Anbieter würde seinen Patienten grundsätzlich mit dem Maximalpreis + 10% einstellen. D.h. das EBAY-Prinzip hätte auf die aktive Preisgestaltung des Anbieters keinen Einfluss.
Glaubich nich, da es reichlich Spieler ohne PA und damit ohne AR gibt, (die sind nur nicht so aktive Forenschreiber - wenn man sich mal die Mühe macht Nickpages duchzuklickern fällt einem dass sofort ins Auge) die einfach nicht die Zeit haben drauf zu warten, dass jemand den Pat irgendwann nimmt. Die brauchen Platz für neue Pats die sie behandeln können oder wollen und verkaufen dann meist auch zu einem vernünftigen Preis. Dann sind dann die jetzigen Schnäppchen und die werden bleiben.
Objektiv gesehen, ist die Betrachtung einer Nickpage völlig irrelevant, da sie keinerlei sachlich begründbaren oder gar allgemeingültigen Rückschlüsse zuläßt. Und was auch immer dir da "ins Auge fällt", ist deine eigene Interpretation (bitte mit einem sauberen Tuch immer nur in Richtung der Nase auswischen). Und um nichts anderes handelt es sich auch bei deiner scheinbar logischen Schlussfolgerung, dass aus dieser Gruppe der Spieler die Schnäppchen resultieren. Denn Gesellschaften, auch Spielegesellschaften, sind für solche monokausalen Zuschreibungen viel zu komplex. Man kann in der Soziologie kontextuell zwar das Verhalten einer "Übergruppe" in etwa voraussagen, aber nie das Verhalten Einzelner. So gibt es kollektive Verhaltensweisen, die aber in der Regel nur die Summe des Verhaltens Einzelner ist. Soll heissen: Wenn jeder Einzelne gierig ist, dann sind alle gierig - also ist die Gruppe gierig. Es wird aber immer auch Einzelne geben, die nicht gierig sind, nur kann man daraus noch nicht einmal eine Subgruppe ableiten, weil das soziologische Merkmal einer Gruppe, ein gemeinsammes Ziel bzw. Ideal, fehlt.

Es würde aber zu weit führen, an dieser Stelle tiefer in die Thematik einzutauchen.
Dr.Valentina hat geschrieben:
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]2. Da die Listen chronologisch geführt werden, finden sich die billigsten Angebote grundsätzlich am Ende der Liste, nachdem sie zuvor Tage/ Wochen vor sich hingedümpelt haben.
Ich glaube nicht, dass es sehr viel bis ans Ende der Liste schaffen werden, denn ein "guter" Preis ist für jeden was anderes. Ich glaube es würde sich nicht soooviel ändern an der Börse, nur dass man mit dem Ebay-Prinzip (<- warum überhaupt Ebay - da sinkt der Preis doch nich *grübel-kopfkratz* aber egal) eine neues Feature reinbringt, dass einige (vielleicht nur wenige) ins Grübeln bringt über ihre Preisgestaltung nachzudenken, aber trotzdem nicht so einschneidet.
Leistenbruch hat geschrieben = Die billigsten !!! Angebote finden sich grundsätzlich am Ende der Liste. Dieser mathematische Fakt ist ein Axiom und kann ja wohl überhaupt nicht zur Debatte stehen! Und das Beispiel veranlasst mich zu bitten, meine Beiträge sorgfältiger zu lesen!

Begehrte Angebote werden natürlich schon früher und zu höheren Preisen gekauft. Aber weil es ja noch billiger werden könnte, werden Käufer ihre Kaufentscheidungen herauszögern, und damit wird das Preisniveau insgesamt stark absinken (und nicht nur das mittlere Preisniveau). Von den Käufern zu erwarten, dass diese sich fair verhalten und hohe Preise zahlen, ist naiv! Es wäre genauso sinnlos darauf zu hoffen, dass die derzeitigen Anbieter zur Vernunft kommen und die Preise freiwillig senken. [Querverweis auf 1]

Und EBAY-Prinzip habe ich es genannt, weil mir auf die Schnelle nichts Besseres eingefallen ist (gibt es denn etwas Vergleichbares, wo der Preis im Laufe der Zeit automatisch sinkt?). Immerhin weißt du aber, was damit gemeint ist. Ziel erreicht.

Dr.Valentina hat geschrieben:
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]3. Der Anbieter hat überhaupt keinen Einfluss auf den Verkaufspreis. Die Käufer könnten das Spiel sogar soweit treiben, dass die Angebote im Laufe der Zeit quasi gegen Null tendieren. Das wäre also das gleiche wie heute, nur wären es dann die Anbieter, deren Gewinne sich im Minimalbereich bewegen würden. Es würde also nur eine Umkehrung der Verhältnisse stattfinden.
Glaubich aus fast den gleichen Gründen wie bei 2. nicht. Um Dumping zu betreiben, müßten sich alle Käufer "absprechen" und da es hier logischerweise nach dem "Jeder is sich selbst der nächste-Prinzip" geht, würden nur wenige das Risiko eingehen sich den Pat durch Warten durch die Lappen gehn zu lassen, wenn der Preis für sie jetzt bereits ok ist. Und für manche is ja auch Max+10% ein guter Preis.
Klar, und für die derzeitige Preistreiberei haben sich alle Verkäufer wohl auch abgesprochen? Wohl kaum! [1] Es handelt sich um einen nicht steuerbaren gruppendynamischen Effekt. Wenn die Verkäufer sich an den Preisen der Börse orientieren, dann nur deshalb, weil sie für ihre Patienten nicht weniger haben wollen als alle anderen (Psychologie). Lediglich der Zwang, schnell Geld verdienen oder Patienten aus Platzgründen los werden zu müssen, wird einzelne Spieler dazu verleiten, mit dem Preis runterzugehen - von ein wenig bis hin zu dem Extrem, dass Patienten als Schnäppchen offeriert werden. Andersherum, bezogen auf deinem Vorschlag, wird kaum jemand zu früh eine Kaufentscheidung treffen, wenn er das Gefühl hat, dass er, im Vergleich mit den anderen Käufern, zu teuer bezahlt. Das hat etwas mit Gier, Neid, Gerechtigkeitsempfinden und diversen Bedürfnissen zu tun, ist also emotional und nicht rational gesteuert (genau wie manche der Kommentare hier ...). Das gesamte Preisniveau wird drastisch sinken. Und das jetzt schon zu wissen (@Chester Copperpot), hat nichts mit einer Glaskugel zu tun, sondern ist kontextuell mit meinem Wissen über psychologische und soziologische Effekte, das Ergebnis von deduktiver Logik. Und genau deshalb schreibe ich auch nicht im Konjunktiv, denn 1 + 1 ist ja auch nicht = "vielleicht 2".

Es wird bei deinem Vorschlag auch kaum jemand zu teuren Panikkäufen neigen, weil das nächste passende Angebot zum passsenden Preis garantiert kommen wird. Es bestünde schließlich kein Mangel an Patienten - es sei denn, man argumentiert einseitig aus der Sicht der Top-Levler! Für die gibt es aufgrund der wenigen Spieler in diesen Leveln logischerweise auch wenig bis keine Angebote an den Krankheiten (der höheren Level) an der Börse. Alle anderen, und die häufigen Krankheiten betreffend auch die Top-Levler, werden in der Masse sehr wohl für einen massiven Preisverfall sorgen - alleine schon, weil dann akribisch genau geschaut wird, welcher Patient mit welchen Krankheiten gerade ins Konzept passt. Bei einem Überangebot wird man wählerisch. Und dann bleiben mit der Zeit immer mehr Angebote übrig, bis sie billig genug sind, um, obgleich sie immer noch nicht 100%ig passen, doch noch gekauft zu werden. Für den Verkäufer fatal! Und das ist und bleibt das Manko deines Vorschlags.


Dr.Valentina hat geschrieben:
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: [*]5. Es würde keine Schnäppchen mehr geben :o [/list]
Siehe Punkt 1.
Als Schnäppchen wird empfunden, was das narzistische Bedürfnisses nach Bevorzugung (innerhalb der konkurrierenden Gruppe) befriedigt. 3,2,1 MEINS! Wenn das Preisniveau aber insgesamt schon niedrig und die Differenz des "Schnäppchenpreises" zum für jedermann dauerhaft erreichbaren Durchschnitt gering ist, bleibt diese Befriedigung aus.
Dr.Valentina hat geschrieben:
Dr. Leistenbruch hat geschrieben: Über die zeitabhängigen Kosten und den damit verbundenen Kostendruck würde vor dem Einstellen des Angebots Einfluss auf die Preisgestaltung durch den Anbieter genommen. Der Anbieter selbst legt fest, wie weit er sich im Preis der Nachfrage anpasst (der Wertverlust ist kalkulierbar). Angebote wären nicht nach Preis sortiert. Schnäppchen gäbe es weiterhin - lediglich das mittlere Preisniveau der Angebote würde sinken. Beide Seiten hätten etwas davon. Denn auch wenn der Verkäufer am einzelnen Patienten weniger verdient, kann er dank der größeren Nachfrage mehr Patienten als vorher und auch zeitnaher absetzen.
Alle obigen Argumente passen für das Ebay-Prinzip, wenn wir es hier denn weiterhin mal so nennen wollen ;), noch viel besser. Kostendruck habe ich hierbei auch VOR dem Einstellen,
Falsch! Du hättest keinen Kostendruck, sondern einen Preisverfall (Wertverlust) - den du darüber hinaus als Anbieter selbst gar nicht beeinflussen kannst. Du kannst nur hoffen, dass der Patient möglichst teuer gekauft wird. Anders in meinem Vorschlag, dort kannst du selbst einen Zielpreis kalkulieren, der auch für die Käufer attraktiv ist (oder eben nicht). Der Verkäufer selbst entscheidet darüber, wie weit er im Preis runter gehen will, und nur wenn er sich verkalkuliert hat, kommen Kosten auf ihn zu. Genau das erhöht den Druck auf den Verkäufer, seinen Patienten preislich nicht zu hoch anzubieten. Wer nicht zu gierig ist und gut kalkuliert hat, wird sein Patienten umgehend los. Wer gierig ist, guckt in die Röhre und muss zahlen.


Dr.Valentina hat geschrieben: aber es bezöge sich nur auf den einen Pat, um den es ja schließlich geht. Und nicht auf meinen ganzen Account den mir wirklich ein einziger vergessener Pat ruinieren könnte, wenn ich ihn Urlaub fahr oder aus Krankheitsgründen nicht spielen kann.
Ich schreibe es jetzt bestimmt mindestens zum zweiten Mal: An Kosten kann maximal nur das Äquivalent zum Preis des Patienten entstehen. Das, was der Patient wert ist, wird maximal an Kosten in hT vom Konto des Spielers abgezogen. Ist dieses Limit erreicht, wird der Patient automatisch von der Börse genommen und ins Wartezimmer des Spielers gesetzt. Wenn er den Patienten dann nochmal an die Börse stellt und verkauft, ist sein Verlust in hT annähernd wieder ausgeglichen. Aber es ist halt so, als hätte er den Patienten nie erhalten. Ist das jetzt so schlimm?

Und dass ein Patient deinen Account "ruinieren" könnte, ist wieder jene Art vom unsachlicher Polemik, die ich allgemein schon mehrfach kritisiert habe. Wenn man so etwas schreibt, muss man sich auch nicht wundern, wenn jemand darauf mit Sarkasmus reagiert.
Dr.Valentina hat geschrieben:Angebote sind jetzt auch nicht nach Preis sortiert sondern nach Einstellungszeit
Wobei es nach wie so ist, dass die Angebotspreise zu Beginn der Einstellung hoch sind und mit der Zeit automatisch sinken. Und da die Angebote nach wie vor auch chronologisch aufgeführt wären, befänden sich die niedrigen Preise automatisch immer noch am Ende der Liste.
Dr.Valentina hat geschrieben: Nur wenn ich sie besser los werde, verkaufe ich doch nicht mehr - woher sollen die denn kommen? Jeder hat doch nur seine persönliche ANzahl zur Verfügung und davon verkauft er soviel wie er will/muss und nicht einen mehr
Dann kannst du halt nur die verkaufen, die du hast. Das ist jedenfalls sinnvoller, als z.B. drei teuer zu verkaufen und drei weitere nach mehreren Tagen wieder von der Börse zu nehmen, weil keiner sie haben wollte, und auf der Einstellgebühr sitzen zu bleiben. Ich möchte nämlich mal gerne wissen, wieviele Patienten (nach Preisanpassungen) mehrfach an die Börse gestellt oder anschließend einfach selbst behandelt wurden.

Dr.Valentina hat geschrieben:
Dr. Leistenbruch hat geschrieben:
Booaahhhh ... was war das wieder für ein aufdringlicher Beitrag
:lol:
Ja stimmt, und ich glaube wenn du weniger aufdringlich schreiben würdest, würden sich auch weniger aufregen :mrgreen: Wenn man eine sachliche Diskussion fordert, was ich sehr begrüße, sollte man sich auch selbst dran halten. ;)

/edit Korrekturen
Erkläre mir bitte ganz genau, was an dem Beitrag, auf den sich deine Antwort bezieht, aufdringlich oder unsachlich ist und deine Person betrifft.

Und ich will dir mal eines sagen: Du kritisierst mich wegen angeblicher Unsachlichkeit und diffamierst MICH aber gleichzeitig mit dem sozial negativ besetzten Begriff "aufdringlich". Für die Verwendung dieses manipulativen Begriffes wirst du keine andere Begründung finden, außer der, mir vorsätzlich schaden zu wollen, indem du dich über mich instanzierst und mich sozial ausgrenzt. Das ist virtuelles Mobbing! Aber ich gehe nicht davon aus, dass du oder die anderen Beteiligten das verstehen.

Deshalb mal ganz allgemein, zum Abschluss:

Ich finde, die meisten meiner Beiträge sind absolut nicht kritikfähig, da ich (mit Ausnahme bestimmter Beiträge) im Gegensatz zu anderen reinen Meinungsäußerungen sachbezogen argumentiere und begründe. Meine nichtsachlichen und damit kritikfähigen Beiträge beziehen sich auf andere nichtsachliche oder offen beleidigende Beiträge. Und unsachlich sind Beiträge, die mit populistisch-phrasenhafter "Basta"-Polemik meine Argumente zu "überschreien" versuchen - oder sich gegen meine Persion richten. Aber DIESE Beiträge oder Verfasser werden merkwürdigerweise nicht kritisiert, ganz gegenteilig gibt man sich sogar gegenseitig unterstützend recht. Und das ist eine typisch hegemoniale Struktur, wie sie ebenso typisch auch für die Ausgrenzung von Personen durch Mobbing ist. Ist die "Hexe" erst mal gefunden, brauchst sich im Mob niemand mehr Gedanken darüber zu machen, ob sein Urteil und Handeln überhaupt gerechtfertigt ist. Exemplarisch dafür sind die "Nachtreter", nachdem ich mich gestern aus der Diskussion zurückgezogen habe, und die, die ihren Senf zu meinem Argumentationstil geben, obwohl sie überhaupt nicht persönlich betroffen sind.

Auffällig ist auch, dass einerseits mit den Mechanismen einer vermeintlich realen "Marktwirtschaft" argumentiert wird, aber wenn ich dann den Widerspruch zur Systematik und Struktur wirtschaftlicher Prozesse darlege ... dann ist es plötzlich wieder nur ein Spiel. Auch diese Strohmann-Argumentation ist typisch!

Und wer mit meiner offensiven Art Schwierigkeiten hat oder sich sogar darüber ärgert, möge doch ersteinmal bei sich selbst suchen, warum das so ist! Schließlich fühlen sich nicht alle Leser durch meinen Stil getriggert, sondern offenbar nur bestimmte. Erstaunlich auch, dass die wenigsten der Schreiber den (zugegeben sarkastischen) Humor in meinen Beiträgen nicht erkennen - und auch Wortspiele oder Metaphern nicht verstehen.

So, ich habe mich einen Zeitlang echt amüsiert, aber ich habe auch noch Wichtigeres zu tun. Insofern ist das mein letzter Beitrag, egal was die "Nachtreter", die so sicher sind wie das Amen in der Kirche, auch immer an selbstgefälligen Boshaftigkeiten absondern.

Vielleicht sollte man es so halten wie der User Herr Copperpot: "Wenn einem nicht gefällt, dass die billigen Patienten am Ende der Liste stehen, dann dreht man die Liste einfach um - Problem solved". So einfach kann das alles sein.

In diesem Sinne
Tüdelü ...

Dr.*Meredith Grey*GA

Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von Dr.*Meredith Grey*GA » Dienstag 1. Februar 2011, 22:48

Tut mir Leid aber mittlerweile fühle ich mich veräppelt... :roll:

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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von elkesdream » Dienstag 1. Februar 2011, 22:48

:( :( :( :( hier traut man sich ja garnicht mehr zu lesen....scroll...scroll...scroll

frage mich langsam ob Dr. Leistenbruch im RL seine Patienten auch so zutextet
Zuletzt geändert von elkesdream am Dienstag 1. Februar 2011, 22:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von dr.panter » Dienstag 1. Februar 2011, 22:49

ich habe immer gedacht wir sind hier in einen forum und bei den upjersspielen und nicht an einer uni,um ein bestimmtes verhalten zu erklären.
also auf deutsch herr dr.leistenbruch wir sind nur zum spielen hier und um spass zu haben.

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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von TheNotoriousTom » Dienstag 1. Februar 2011, 22:50

Dr.*Meredith Grey*GA hat geschrieben:Tut mir Leid aber mittlerweile fühle ich mich veräppelt... :roll:
Ich kann das nur erwiedern! :roll:

Ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der so derart arrogant und herab schauend geschrieben hat.
Da hält sich der Herr wohl für etwas besseres ...
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von miracoli » Dienstag 1. Februar 2011, 22:51

hoffe, dass dieses thema bald beendet ist. gähn.... :lol: :lol:
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Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von elkesdream » Dienstag 1. Februar 2011, 22:54

ICH WILL HIER NUR SPASS....ab und an mal meckern aber das gehört ja dazu und gibt sich wieder :( :( :(
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cowboy-oli

Re: Zum Zustand der Börse

Beitrag von cowboy-oli » Dienstag 1. Februar 2011, 22:56

Antwortet einfach nicht mehr - dann kommt auch keine Reaktion mehr die uns nur eine Menge Langeweile beschert!

Sobald der Thread auf Seite 2 spätestens auf Seite 3 verschwunden ist hat sich das Thema von selbst erledigt - außer ein Mod erbarmt sich und macht vorher zu... :roll:

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